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[6. November 2018] "BEI IT-SECURITY-THEMEN HÖRE ICH IMMER WEG"

Ein sehr interessanter Artikel unseres Kollegiaten Steffen Hessler, der in der Erstausgabe des TAKE AWARE sec&life magazines veröffenlicht wurde, ab Seite 20 geht es los: "Bei IT-Security-Themen höre ich immer weg"

https://www.bluff-city.net/docs/TAKEAWAREsecandlifeMagazineNo1.pdf

Steffen Hessler beschäftigt sich bei SecHuman mit dem Zusammenhang von Linguistik und IT-Sicherheit.

 

[2. November 2018] Studie zum Einfluss der europäischen Datenschutzgrundverordnung auf das WWW

SecHuman-Kollegiatin Christine Utz war an einer aktuellen Studie zum Einfluss der europäischen Datenschutzgrundverordnung auf das World Wide Web beteiligt: "We Value Your Privacy ... Now Take Some Cookies: Measuring the GDPR's Impact on Web Privacy".

Die Studie finden Sie hier: https://arxiv.org/pdf/1808.05096.pdf

 

[03. - 06. September 2018] 2. SecHuman Summer School „Usability, Cybercrime and Ethics of Cybersecurity”

Gruppenbild

Vom 03.-06. September 2018 fand an der Ruhr-Universität Bochum die 2. SecHuman Summer School „Usability, Cybercrime and Ethics of Cybersecurity” statt. 45 internationale Teilnehmer aus England, Irland, Tschechien, Belgien, Luxemburg, Österreich, den USA und Deutschland und die ebenfalls 7 internationalen Sprecher tauschten sich 4 Tage lang über verschiedenste Fachdisziplinen hinweg zum Thema Cybersicherheit aus.

Prof. Dr. Nikol Rummel (Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, G) hieß die Teilnehmer mit einer Keynote herzlich willkommen. Dann starteten vier sehr informative Summer School Tage mit hochkarätigen Wissenschaftlern. Prof. Sascha Fahl (Ruhr-Universität Bochum, G) zeigte mit dem ersten Vortrag auf, wie es mit mit Berücksichtigung menschlicher Faktoren im Bereich IT-Sicherheit möglich ist, die Lücke zwischen theoretischer Sicherheit und der realen Privatsphäre zu schließen.
Blase Ur (University of Chicago, USA) konnte Methoden aufzeigen, wie man bessere Passwörter erstellt und er sensibilisierte dafür wie das Online-Verhalten eines Nutzers mittels Tracking genutzt wird, um so personalisierte Werbung für den Nutzer zu schalten.
An Tag 2 der Summer School drehte sich alles um Psychologische Aspekte und Methoden der Usable Security. Lydia Kraus (Masaryk University, CZ) und Elissa Redmiles (University of Maryland, USA) untersuchten hierbei die Rolle von in- und extrinsischen Faktoren bei Sicherheitsmechanismen des Smartphones und wie nutzbar eben genau diese Mechanismen überhaupt sind. Im Anschluss stellte sich die Frage, ob Nutzbarkeit gemessen werden kann und welche (ökonomischen) Methoden zur Verfügung stehen.
Daniel Thomas (University of Cambridge, UK) und Alice Hutchings (University of Cambridge, UK) widmeten einen ganzen Tag dem Thema Cybercrime. Wie viel Schaden richtet Cyberkriminalität an? In Gruppenarbeit wurden Sicherheitslücken untersucht und über die Frage diskutiert, wann diese offen gelegt werden sollten. Ein Einblick in Machenschaften auf dem Schwarzmarkt am Beispiel von Flugtickets, brachten den Teilnehmern das Thema Cybercrime aus einer anderen Sichtweise nahe.
Die Summer School endete mit zwei sehr informativen Vorträgen zum Thema „Forschungsethik“. Nur weil etwas legal ist, ist es ethisch noch lange nicht in Ordnung. Die Teilnehmer schauten über den Tellerrand der eigenen Forschung und stellten sich grundlegenden Fragen, die auftauchen, wenn man IT-Sicherheit oder zu Cybercrime studiert.
Das Programm wurde abgerundet mit einem Konferenzabendessen auf dem Campus der Ruhr-Universtität im Q-West, einer Führung durch die Fiege-Brauerei und einem optionalen Besuch des Planetariums.
Die Teilnehmer waren mit dem interdisziplinären Austausch mehr als zufrieden:
“The SecHuman summer school was a brilliant networking and learning experience for me. I met researchers interested in my specific area and those from other disciplines that someday I hope to collaborate with. The summer school offered a very friendly and vibrant environment for meeting new people and enthusiastically discussing all things security. I would absolutely recommend this to all early career usable security and privacy researchers. Thank you again for a brilliant week.“ Hazel M., Maynooth University, Ireland
"The summer school aporoached the human aspects in security from multiple directions, creating a diverse program broadening our view of the subject."
Martin Ukrop, Masaryk University, Czech Republic
“I found the SecHuman Summer School to be a fantastic opportunity to meet other PhD students, talk about ideas, share practice and hear from experienced researchers who have already been where we want to go. I would highly recommend applying.” Arianna S.
Die Planungen für die nächste SecHuman Summer School im Jahr 2019 starten im Oktober 2018

Intel
Personen (v.l.n.r.): Sergej Schumilo, Steffen Becker, Jan Richter-Brockmann, Christof Paar, Florian Bache, Endres Puschner, Carina Wiesen, Thorsten Holz


[17./18. Mai 2018] Vorstellung von SecHuman Projekt bei Intel, USA
Unsere SecHuman Kollegiaten Carina Wiesen und Steffen Becker haben an dem zweitägigen Intel-CRI-CARS Workshop auf dem Intel-Campus in Hillsboro, Oregon, USA teil genommen. Sie konnten dort ihr SecHuman Forschungsprojekt "Learning in IT-Security" als Poster und Demo prästentieren und führten im Anschluss viele interessante Gespräche und tiefgehende Diskussionen mit Mitarbeitern der Forschungsabteilung von Intel. Mit dabei waren auch SecHuman Sprecher Prof. Dr. Christof Paar und Prof. Dr. Thosten Holz vom Horst Görtz Institut an der Ruhr-Universität Bochum.

[23.04.2018] “What Happens If I Press This Button?”

Was passiert eigentlich, wenn man in einem mobil en Messenger wie Whatsapp, Facebook Messenger oder Skype eine Nachricht löscht? Was Nutzerinnen und Nutzer erwarten, wenn sie auf „Löschen“ drücken, wollten die SecHuman Kollegiaten Christine Utz und Florian Farke wissen und arbeiteten zusammen mit Theodor Schnitzler unter Prof. Dr. Christina Pöpper und Prof. Dr. Markus Dürmuth eine Studie aus, die sich mit dem Löschverhalten von Nutzern beschäftigt.

Für diese Studie hat das Team Anfang Februar 2018 125 Personen befragt:
 - 40% der Nutzer löschen Nachrichten
 - dabei spielt eine Vielzahl von Gründen eine Rolle (z.B. Korrektur vonTippfehlern, Nachricht an die falsche Person   geschickt, Inhalt im Nachhinein bereut, etc.)
 - Das Löschen von Nachrichten kann aber auch problematisch sein, weil dadurch der Verlauf einer Konversation nachträglich verfälscht werden kann.

Die Studie zeigt auf, dass Nutzer eine Lösch-Funktion im Messenger einfordern, jedoch sollte auf der Benutzeroberfläche transparent gemacht werden, in welchem Rahmen die Nachrichten tatsächlich gelöscht werden. Der User kann diese Funktion dann besser einschätzen.
Die Ergebnisse wurden am Montag, den 23. April 2018 in London auf dem European Workshop on Usable Security (EuroUSEC) vorgestellt.
 

Das Paper finden Sie hier
 

[09.04.2018] Interview: Warum wir IT-Profis oft schwer verstehen

Unser SecHuman Doktorand Steffen Hessler untersucht, wie IT-Experten und normale Nutzer besser kommunizieren können. Wie gut, wenn ein Profi kommt, wenn es der Rechner nicht tut. Aber wie kompliziert, wenn er oder sie dann erklärt, was man das nächste Mal selbst tun könnte, wenn es hakt. Es gibt Gründe dafür, dass das Gehirn von Nutzern auf Durchzug schaltet, sobald IT-Experten zu einer Erklärung angehoben haben. Steffen Hessler, der seine Doktorarbeit im Forschungskolleg SecHuman schreibt, erforscht sie. Und er untersucht, wie die Kommunikation besser funktionieren könnte.

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[16.03.2018] VI. Interdisziplinären Workshop „Privacy, Data Protection & Surveillance“ am 10. April 2018

In Kooperation mit dem HIIG lädt das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) herzlich nach Bochum ein.
Der sechste, erstmalig außerhalb von Berlin stattfindende Workshop in der Reihe „Privacy, Data Protection & Surveillance“, bietet erneut vor allem jungen Wissenschaftler*innen die Gelegenheit, aktuelle Forschungsarbeiten aus dem sehr breiten und diversen Forschungsfeld Privacy, Surveillance und Datenschutz in einer interdisziplinären Runde vorzustellen und zu diskutieren. Wir freuen uns über Aufsatzprojekte und Dissertationsvorhaben, theoretische und empirische Arbeiten, Analysen ebenso wie Lösungsvorschläge – und es darf sich ausdrücklich um „work in progress“ handeln. Neben der Diskussion über offene Forschungsfragen soll auf dem Workshop eine kritische Reflexion der Prämissen der eigenen Forschung, der eigenen Theorieschule(n) und der eigenen Disziplin(en) im Vordergrund stehen.
nähere Informationen: zur Anmeldung


[05.03.2018] Was die Sprache über Täter verrät - FORENSISCHE LINGUISTIK

E-Mails, SMS, Briefe und Tweets verraten Experten viel über ihre Autoren. Das hilft zum Beispiel, Kriminalfälle zu lösen.

Stammt die SMS wirklich vom Mordopfer und lebte es noch, als sie versandt wurde? Oder hat sie der Täter verschickt, nachdem er das Opfer schon umgebracht hatte? Was wie aus einem Spielfilm klingt, beschäftigt in Wirklichkeit Sprachwissenschaftler. In der forensischen Linguistik geht es darum, die Autorschaft von Schreiben zu ermitteln oder immerhin einzugrenzen.

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[18.02.2018] Workshop auf der TAKE AWARE & SEXY SECURITY Awarenesskonferenz am 16.03.2018 in Berlin
Unser Kollegiat Steffen Hessler wird zusammen mit Sebastian Klipper von CycleSec einen Worshop auf der SEXY SECURITY abhalten - Thema: "Warum finden Security-Experten so schlecht Gehör? Sprachwissenschaftliche Konzepte zur Steigerung der Transmedialität des Sprachgebrauchs in der IT-Security". Dabei geht es um neue sprachwissenschaftliche Ansätze, denn Fachexperten sprechen in fachsprachlichen Registern, die komplexe Zusammenhänge in gebündelter Form wiedergeben können. Zwischen den Experten wird die Kommmunikation dadurch effektiver. Der Nutzen sind weniger Rückfragen und Zeitgewinn. Informatiker sind Meister der sprachlichen Effizienzsteigerung. Warum fällt es gerade IT-Security-Experten so schwer, ihr sprachliches Register zu wechseln, wenn es darum geht, sich außerhalb von Fachkreisen Gehör zu verschaffen? Nähere Informationen zu Konferenz und Programm finden Sie unter:

www.take-aware.com


[18.12.2017] Zwischen den Disziplinen forschen
In einem Interview erklärt unsere Kollegiatin Mary Shnayien wie sie zum Thema Sicherheit und Privatheit im Internet nach Snowden forscht und dabei an der Schnittstelle von Gender Studies, Medienwissenschaft und Kryptografie ansetzt. Nähere Informationen finden Sie unter: http://news.rub.de/studium/2017-12-18-gender-studies-zwischen-den-disziplinen-forschen

[30.11.2017] Neue Nachwuchsforschergruppe
Die neue Nachwuchsforschergruppe von Dr. Malte Elson will digitale Systeme sicherer machen und nimmt dabei die Psychologie der Angreifer ins Visier. Malte Elson ist assoziierter Wissenschaftler unseres Fortschrittskollegs. Nähere Informationen finden Sie unter: http://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2017-11-29-neue-nachwuchsforschergruppe-die-psychologie-der-angreifer

[27.10.2017] Workshop Forensische Linguistik an der RUB
Unser SecHuman Tandem „Sprachliche Verschleierungs- und Imitationsstrategien“ organisiert einen Workshop zum Thema Forensische Linguistik. Zu den zentralen Themen der Forensischen Linguistik gehören die Autorerkennung und Autorprofilierung, die im Kontext der computerbasierten Kommunikation besondere Aktualität erhalten. Neben inkriminierten Textsorten wie Erpresserschreiben und Bekennerschreiben, bei denen die Identität des Schreibers oft verschleiert wird, stellt die Erkennung von Autoren in den verschiedenen Formen der Internetkommunikation wie Beiträgen in Chatrooms oder Twitter Posts eine besondere Herausforderung dar. Der Workshop konzentriert sich auf die Frage, anhand welcher sprachlichen Merkmale ein Autor erkannt oder ein Profil von ihm erstellt werden kann. Dabei werden auch die Möglichkeiten der automatischen Erkennung in den Blick genommen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie große Datenmengen automatisch verarbeitet werden können mit dem Ziel, potentielle Gefahren zu identifizieren. Nähere Informationen zu diesem spannenden Workshop finden Sie unter: http://www.ruhr-uni-bochum.de/forensische-linguistik

Ort: RUB, Beckmannshof
Datum: 17. November
OrganisatorInnen: Prof. Dr.-ing. Dorothea Kolossa, Dr. Kerstin Kucharczik, Prof. Dr. Karin Pittner, Benedikt Bönninghoff, Steffen Hessler
Anmeldung bis 6. November möglich


[26.10.2017] Workshop: Wie forschen mit den Science and Technology Studies
Unsere Kollegiatin Laura Kocksch nimmt am 26. und 27. Oktober am Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen zum empirischen Arbeiten mit den Science and Technology Studies (STS) in Siegen teil. In Ihrem Vortrag stellt Laura einen Ausschnitt aus ihrem SecHuman Promotionsvorhaben vor mit dem Titel: STS UND IT SICHERHEIT: FOLLOWING THE DATA? Eine der beiden Keynotes des Workshops wird von der SecHuman Professorin Estrid Sørensen gehalten. Mehr Informationen zum Programm des Workshops: https://stsworkshopsiegen.wordpress.com

[25.10.2017] Rückblick Jahressymposium 2017
Schön wars auf unserem Jahressymposium. Ganz besonders freuten wir uns über die hohe Besucherzahl und über die fabelhafte Keynote der jungen Wissenschaftlerin Yasemin Acar (Leibniz Universität Hannover) zum Thema "Human Factors in Secure Programming"



[08.08.2017] Reflexion Summer School
Vom 31. Juli bis 3. August fand die erste SecHuman Summer School zum Thema "Usable Security und Privacy" an der RUB statt. Die ersten drei Tage drehten sich um das Thema Usable Security, der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit von IT-Sicherheitswerkzeugen. Nach einer Einführung durch den Sprecher des Doktorandenkollegs SecHuman Christof Paar, machte Prof. Jason Hong von der Carnegie Mellon University den Auftakt mit einem Gastvortrag zu den sozialen Faktoren im Bereich Cybersecurity. Es folgten Gastvorträge von Prof. Matthew Smith von der Universität Bonn und von Dr. Elizabeth Stobert von der ETH Zürich. An den folgenden beiden Tagen nahmen die Teilnehmenden an einer speziell für die Summer School entwickelten Kompaktkurs, welches von Professor Angela Sasse (UCL London), einer der Begründerinnen des Forschungsfeldes Usable Security, geleitet wurde. Der letzte Tag war einem weiteren aktuellen, interdisziplinären Fragestellung gewidmet, den juristischen Aspekten des Datenschutzes: Prof. Riesenhuber sowie Prof. Rosenkranz von der RUB, Prof. Gostomzyk von der TU Dortmund und Dr. Behling, Anwalt bei WTS Legal. Wir möchten uns sowohl bei den Teilnehmenden für die aktive Teilnahme als auch bei den Sprecherinnen und Sprechern für die Vorbereitung und Ihre eindrucksvollen Vorträge bedanken.



[07.08.2017] Eine wundervolle erste SecHuman Summer School ist zu Ende
hier ein paar erste Statements von Teilnehmenden:

"I enjoyed the open exchange of the various disciplines during the lectures. This way I have quickly found a partner for the next academic project and he does not come from computer sciences. Now we can complement each other wonderfully." Max, student of computer science from the University of Applied Sciences Düsseldorf

"I am in charge of supporting the “Usable Security and Privacy” lecture here at the Ruhr University. Therefore, the SecHuman Summer School helped me to increase my knowledge regarding the latest topics in this field presented by well-known experts. The atmosphere was very friendly and I look forward to similar meetings in the future." Henri Hosseini

“This was my first ever Summer School, and it was a pleasant and interesting experience. The school was able to have multiple fascinating topics which really encapsulated the area of Usable Security. The school only served to strengthen my interest in the subject and was a fantastic opportunity to network with like-minded researchers. I would highly recommend this school to anyone just beginning their life as a researcher. “ Adam Jenkins


[29.06.2017] Diskussionspapier zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Kommission
Unser Kollegiat Stephan Koloßa (Institut für Friedenssicherungs- und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) diskutiert im Legal Tribune das aktuelle Diskussionspapier zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Kommission. Er erklärt unter anderem, warum gemeinsame Einstimmigkeit für die gemeinsame Verteidigung wichtig ist, sowie dass diese nötige Einstimmigkeit im Moment noch fehlt.
Artikel in der Legal Tribune

[16.06.2017] Tatort Kommissare verstoßen oft gegen geltendes Recht
Unser SecHuman Prof. Tobias Gostomzyk hat Tatort Folgen untersucht und herausgefunden, dass die Kommissare nur allzu oft gegen geltenden Recht verstoßen.
Pressemeldung bei rp online

[15.05.2017] Fortschrittskolleg SecHuman bekommt Verstärkung
Das Horst Görtz Institut freut sich ab August die Koordination eines weiteren interdisziplinären Graduiertenkollegs übernehmen zu dürfen. Im Zentrum des NRW-weiten Graduiertenkollegs namens „Human Centered Systems Security – North Rhine Westphalian Experts in Research on Digitalization“ steht der Faktor Mensch. Aufgabe wird es sein einfach zu nutzende und gut erklärte Lösungen für Endanwender zu entwickeln, die transparent und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Das Horst Görtz Institut wird die 14 Promovierenden begleiten und die bis 2021 geplanten Projekte koordinieren. Neben der Ruhr-Universität sind 8 weitere Hochschulen in NRW beteiligt. Zusätzlich konnten wir zwei von landesweit vier Nachwuchsforschergruppen einwerben. Die Gruppe um Dr. David José Barrera wird sich mit der Sicherheit im sogenannten Internet der Dinge befassen. Die Gruppe von Dr. Elizabeth Stobert befasst sich mit dem Faktor Mensch bei der IT-Sicherheit.
Zur Pressemeldung der RUB

[08.03.2017] Prof. Christof Paar wurde zum IACR Fel­low er­nannt
Prof. Christof Paar ist zum Fellow der IACR, des internationalen Dachverbands der Kryptographen, ernannt worden. Er ist für seine besonderen Leistungen im Bereich der Implementierung kryptographischer Verfahren und für die Gründung der CHES-Konferenz gewürdigt worden. CHES (Cryptographic Hardware and Embedded Systems) wurde 1999 von Prof. Paar ins Leben gerufen und ist heute die weltweit größte Kryptographiekonferenz. Neben Prof. Paar ist bisher nur einem Deutschen die Fellow-Auszeichung verliehen worden.

[06.02.2017] Feierliche Eröffnung des CAIS
AM 3. Fe­bru­ar tra­fen sich Bür­ger, Po­li­ti­ker und Wis­sen­schaft­ler zur fei­er­li­chen Er­öff­nung des Cen­ter for Ad­van­ced In­ter­net Stu­dies (CAIS) in der Bo­chu­mer Jahr­hun­dert­hal­le, um dar­über zu dis­ku­tie­ren wie sich die Di­gi­ta­li­sie­rung auf die Ge­sell­schaft aus­wirkt. Unter Füh­rung des HGI be­tei­ligt sich ein Kon­sor­ti­um an dem neu ge­grün­de­ten Zen­trum.

Mit dem CAIS hat Nord­rhein-West­fa­len eine ein­zig­ar­ti­ge Platt­form, auf der sich Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, Po­li­tik, Wirt­schaft und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zum Thema In­ter­net aus­tau­schen kön­nen.„Am CAIS soll nicht nur ge­forscht wer­den. Das Zen­trum soll auch die Er­fah­run­gen und das Wis­sen aus der ge­sell­schaft­li­chen Pra­xis ein­be­zie­hen und zur ver­ant­wort­li­chen Ge­stal­tung des durch die Di­gi­ta­li­sie­rung aus­ge­lös­ten Wan­dels bei­tra­gen“, sagte Prof. Dr. Micha­el Baurmann, Wis­sen­schaft­li­cher Di­rek­tor des CAIS. Auf die drei CAIS-Pro­gramm­li­ni­en – Fel­lows, Pro­jek­te und Ver­an­stal­tun­gen – kön­nen sich In­ter­es­sen­tin­nen und In­ter­es­sen­ten ab so­fort be­wer­ben: CAIS Homepage

An dem wis­sen­schaft­li­chen Zen­trum be­tei­li­gen sich die Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum, die Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn, die Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf, die West­fä­li­sche Wil­helms-Uni­ver­si­tät Müns­ter und das Grim­me-In­sti­tut. Sitz des CAIS ist Bo­chum.
Pressemitteilung RUB

[30.01.2017] Einführung in die germanistische Linguistik
Wer eine übersichtlich und kompakt erläuterte Einführung in die Sprachwissenschaft lesen will, kann nun die "Einführung in die germanistische Linguistik" von unserer PI Prof. Karin Pittner (Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, RUB) käuflich auf Amazon erwerben

[27.01.2017] Bochumer Appell zu Klimaschutz
Unser PI Marcel Hunecke (Allgemeine Psychologie, Organisations- und Umweltpsychologie, Fh Dortmund) macht sich für den Klimaschutz stark. Mit einem Appell will der Umweltpsychologe Prof. Marcel Hunecke gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern aus Bochum auf die Erderwärmung aufmerksam machen. Wer diesen Appell unterstützen möchte, kann ihn unter http://www.aku-bochum.de/2016/bochumer-appell unterzeichnen und kommentieren.

[26.01.2017] Vortrag zu Fake News
Unser PI Prof. Dr. Tobias Gostomzyk (Institut für Journalistik, TU Dortmund) hielt einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema Lügenpresse an der Universität Hamburg. In seinem Vortrag setzte er sich unter anderem mit der Frage auseinander ob sich Fake News im Netz rechtlich eindämmen lassen.

[24.01.2017] Wie bastelt man sichere Passwörter?
Auf Spiegel Online erklärt unser PI Prof. Eike Kiltz (Kryptografie, RUB) wie man sichere Passwörter generieren kann. Prof. Kiltz nutzt ein selbstgebautes Pro­gramm, welches sich plattform-unabhängig einsetzen lässt.

[20.11.2016] Erstes Arbeitstreffen der Kollegiatinnen und Kollegiaten
Am ersten Arbeitstreffen nahmen neben den Kollegiatinnen und Kollegiaten sowie den PI's auch die Praxispartner teil. Ein wichtiges Ziel des Arbeitstreffens war die Vernetzung der Promovenden mit den Praxispartnern. Zunächst stellten sich die Praxispartner kurz vor. Daraufhin folgten die Vorstellungen der Promotionstandems. Im Anschluß folgte ein informeller Austausch.


[10.11.2016] Feierliches Auftakttreffen des NRW-Fortschrittskollegs SecHuman
Am 9. November fand das Kick-Off des NRW-Fortschrittskollegs statt. Neben den Grußworten der Hochschule und des Ministeriums, freuten wir uns über den Gastbeitrag von Prof. Angela Sasse zum Thema: "Securing the digital society - why we need a multidisciplinary approach"






Kick-Off

Nächste Veranstaltung:

SecHuman Kolloquium
In unserem interdisziplinären und transdiszipinären SecHuman Kolloquium findet ein regelmässiger fachlicher Austausch zwischen den Kollegiatinnen und Kollegiaten, Professoren und Praxispartner*innen des Kollegs statt. Neben den Vorträgen unserer Kollegiatinnen und Kollegiaten gibt es spannende Vorträge von Gastredndern zum Thema IT-Sicherheit.

SecHuman Kolloquium: Donnerstags, 10-12 Uhr in IC 03/444-414

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Koordinatorin Susanne Kersten
Susanne.Kersten (AT) rub.de
(Elternzeitvertretung)