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Fortschrittskolleg SecHuman
Sicherheit für Menschen im Cyberspace

Im Fortschrittskolleg SecHuman bearbeiten insgesamt 13 Promovierende technische sowie gesellschaftliche Probleme der IT-Sicherheit. Die Promovierenden werden von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern aus Journalismus, Linguistik, Medienwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Sozialwissenschaft betreut. Um die gesellschaftliche Relevanz sicherzustellen, wird die Promotionsforschung von Praxisakteuren aus Industrie und Politik begleitet.

Die NRW-Fortschrittskollegs sind ein Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ziel der Forschung der Fortschrittskollegs ist es Antworten auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu finden. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes sollen neben technologischen Aspekten auch Folgen und Chancen für Mensch, Gesellschaft, Kultur und Umwelt in den Blick genommen werden. Dabei soll es ist es jungen Wissenschaftlern ermöglicht werden die komplexen Fragestellungen unserer Zeit in einem inter- und transdisziplinären Forschungsumfeld zu untersuchen. Das interdisziplinäre Umfeld ergibt sich aus den gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, deren Beantwortung disziplinübergreifende Expertise erfordern. Transformatives Umfeld meint, dass neben Wissenschaftlern auch gezielt gesellschaftliche Akteure aus Politik und Wirtschaft einbezogen werden.

Das Fortschrittskolleg SecHuman ist eingebettet in das Horst Görtz Institut an der Ruhr-Universität Bochum, einem der führenden europäischen Forschungsinstitute im Bereich IT-Sicherheit. SecHuman wird als Fortschrittskolleg des Landes NRW gefördert, ein Projekt, an dem die Ruhr-Universität Bochum, die FH Dortmund und die TU Dortmund beteiligt sind.



Kommende Veranstaltungen:

6. Oktober: Jahressymposium SecHuman, 9-14 Uhr, Ort: ID 04/445

Aktuelles

[08.08.2017] Vom 31. Juli bis 3. August fand die erste SecHuman Summer School zum Thema "Usable Security und Privacy" an der RUB statt. Die ersten drei Tage drehten sich um das Thema Usable Security, der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit von IT-Sicherheitswerkzeugen. Nach einer Einführung durch den Sprecher des Doktorandenkollegs SecHuman Christof Paar, machte Prof. Jason Hong von der Carnegie Mellon University den Auftakt mit einem Gastvortrag zu den sozialen Faktoren im Bereich Cybersecurity. Es folgten Gastvorträge von Prof. Matthew Smith von der Universität Bonn und von Dr. Elizabeth Stobert von der ETH Zürich. An den folgenden beiden Tagen nahmen die Teilnehmenden an einer speziell für die Summer School entwickelten Kompaktkurs, welches von Professor Angela Sasse (UCL London), einer der Begründerinnen des Forschungsfeldes Usable Security, geleitet wurde. Der letzte Tag war einem weiteren aktuellen, interdisziplinären Fragestellung gewidmet, den juristischen Aspekten des Datenschutzes: Prof. Riesenhuber sowie Prof. Rosenkranz von der RUB, Prof. Gostomzyk von der TU Dortmund und Dr. Behling, Anwalt bei WTS Legal. Wir möchten uns sowohl bei den Teilnehmenden für die aktive Teilnahme als auch bei den Sprecherinnen und Sprechern für die Vorbereitung und Ihre eindrucksvollen Vorträge bedanken.


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So können Sie das Fortschrittskolleg SecHuman erreichen:

Koordinatorin Dr. Astrid Wichmann:
astrid.wichmann (at) rub.de